Wechselrichter

Fotograf:
© Tassilo Ziegler

Die Auswahl an Solar-Wechselrichtern nimmt stetig zu und somit auch die Schwierigkeit, das richtige Gerät zu finden. Denn ein schlechter Wechselrichter-Wirkungsgrad ist kein Schönheitsfehler. Es geht auf dem Weg zum Stromzähler bereits wertvoller Solarstrom verloren, so schmälert dies die Rendite des Anlagenbetreibers.

Man unterscheidet zwischen Wechselrichter mit Trafo, deren Wirkungsgrad bei 89 bis 97,7 % liegen, und trafolosen Wechselrichtern deren Wirkungsgrad 94,8 bis 98,5 % betragen. Natürlich ist der Wirkungsgrad nicht alles, aber ohne Wirkungsgrad ist alles auch nichts.

Wenn ein Wechselrichter öfters im Jahr ausfällt, nützt auch ein hoher Wirkungsgrad nicht viel. Aber auch das beste Gerät, das immer funktionstüchtig ist, bringt dem Betreiber keine Freude, wenn es durch einen niedrigen Wirkungsgrad mehr kostbaren Solarstrom verheizt, als das dies der „vermeintlich“ günstigen Anschaffungspreis rechtfertigt.

In der Regel sollen Wechselrichter einen hohen Wirkungsgrad besitzen, damit sie ihren Preis gerecht werden. Wichtig ist auch die optimale Auslastung eines Wechselrichters. Das heißt, ein Wechselrichter kann nur mit einer bestimmten Anzahl von Modulen vernünftig arbeiten. NSEM arbeitet überwiegend mit den Wechselrichtern von SMA zusammen.

©Autor: Manuela Baumbach