Zurück in die Zukunft – Elektroauto

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Es wird eine große Revolution stattfinden. Kurzfristig werden Hybride, also Benzinmotoren, die von einem Elektroantrieb unterstützt werden, in immer mehr Fahrzeugen zu finden sein.
Toyota und Honda sind derzeit die Platzhirsche im Hybridmarkt.
Natürlich sind zu diesem Thema noch viele Fragen zu klären bzw. zu beantworten, wie z.B.:
Ist es möglich, dass Elektroautos künftige Probleme beim verstärkten Ausbau von erneuerbaren Energien lösen kann?
Hier müssen wir über eine Integration der Energie aus Windkraft, Biogas, Wasserkraft oder eben Photovoltaik nachdenken. Auch die Entwicklungen des Straßenverkehrs sind mit ein zu beziehen, der mehr und mehr elektrisch ablaufen wird. Die Energiemenge, die ein Elektroauto benötigt beträgt etwa weniger als zehn Kilowattstunden pro Fahrzeug und Tag – fast genau das, was ein Haushalt heutzutage benötigt. Diese Menge lässt sich übers Netz beziehen und wenn man dafür sorgt, dass nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig und auf einmal aufgeladen werden, so sollten auch die benötigten Leistungen kein Problem sein.
Auch sind die Fahrzeuge mit Akkus ausgestattet die zur Lösung des Problems beitragen. Es wird auch eine Reihe von Pendlern geben, die mit ihren Elektroautos zur Arbeit fahren. Diese müssen am Arbeitsplatz für die Rückfahrt wieder aufgeladen werden, da die Akkus aus Preisgründen nicht sehr groß dimensioniert sein werden. Kritiker weisen nun wieder auf die Kosten für die Betriebe hin, die einen großen Parkplatz mit Stromanschlüssen ausrüsten muss.
Wer soll dies bezahlen? Klar müssen hier Gespräche geführt werden, wer das letztendlich zahlt. Aber im Verhältnis zu Wasserstofftankstellen oder Wechselbatteriekonzepten kann dies kein K.O.-Kriterium sein.
Nun ist Deutschland keine Insel, deshalb ist es wichtig, dass wir einen guten Ausbau unseres Netzes haben. Wir werden den Strom über lange Entfernungen transportieren müssen und können dies auch relativ preisgünstig realisieren – gegenüber einer Speicherung gesehen. Es gibt Modellrechnungen die besagen, dass Strom über 3.000 Kilometer bei einer Auslastung von 25% für drei Cent pro KWh über Gleichstrom-Erdkabel transportiert werde kann. Und dafür kann kein einziger Speicher gebaut werden. Ein Speicher wird erst die letzte Option sein.
Die Einführung von Elektromobilität könnte schnell erfolgen. Man sieht es bereits an dem Denkwechsel der in den letzten beiden Jahren in der Automobilwirtschaft erfolgt ist.
©Autor: Manuela Baumbach
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